Umschlag-Stifter,Schwestern

Umschlag-Stifter,Schwestern

In „Guter Luft in hoher und gesunder Lage“ entstand Ende des 19. Jahrhunderts ein Viertel der Wohltätigkeit. Auf den ehemaligen Wiesen und Äckern der Bauern Eppendorfs bauten Stifter und Vereine Häuser für arme Witwen, Waisenkinder und gefährdete junge Mädchen. So entstand zwischen Fricke-, Schede- und Tarpenbekstraße auch eines der größten Ensembles von Wohnstiftungen Hamburgs. Alle diese Häuser erzählen Geschichten: so werden viele das Kulturhaus noch als Polizeiwache kennen, aber wussten Sie, dass es als „Zufluchtsstätte für gefallene Mädchen“ erbaut wurde?
Das Buch Stifter, Schwestern, Zufluchtsstätten, – Geschichte(n) rund um die Martinistraße in Hamburg-Eppendorf stellt die Geschichten hinter den Fassaden vor und ist mit vielen bisher unveröffentlichten historischen Fotos reich bebildert. Sie lernen das St. Josephstift als „Siechenhaus der Grauen Schwestern und den Luisenhof, ein Haus für „gefallene Mädchen“ und ihre Kinder, die Wohnstifte und die Notkirche St. Martinus kennen, und erfahren vieles über die Entwicklung des Krankenhauses und Schwesternheims Bethanien, dessen über hundertjährige Tradition in Eppendorf 2012 zu Ende ging.

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