Rundgänge und Führungen

Unsere Rundgänge sind in der Winterpause.

Sie können aber auch in dieser Zeit einige Führungen für Ihren Betriebsausflug oder Ihre Geburtstagsfeier buchen. Der Preis beträgt dann € 100,- pro Rundgang.

Zum Beispiel:

Unterirdischer Luftschutzbunker Tarpenbekstraße

Die „Subbühne“ – ein anderes Mahnmal für Wolfgang Borchert

Foto: Wolfgang Stiller

Besichtigung und Führung

Treff: Tarpenbekstraße 68

Dauer: ca. 1 Std.

Bei dieser Führung lernen Sie die Geschichte des kleinen Röhrenbunkers an der Tarpenbekstraße, Ecke Thälmannplatz kennen.  Sie hören von Menschen, die hier vor den Bombenangriffen Schutz suchten und von der Installation des Bunkers als begehbares Mahnmal, das die Künstler Michael Batz und Gerd Stange im Mai 1995 geschaffen haben.

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„Ein Garten“

Historischer Spaziergang zum ehemaligen Reformgarten der Familie de l’Aigle

Frühling im Garten de LÁigle

Treff:  Stadtteilarchiv Eppendorf – Julius-Reincke-Stieg 13 a

Dauer ca. 1,5 Std.

Alexander de l`Aigle erwarb 1888 ein ca. 8000 qm großes Stück Ackerland, um fern der Großstadt einen Garten anzulegen, der ihn und seine wachsende Familie ernähren sollte. Drei Töchter wuchsen in diesem „Paradies“ auf. Die Älteste, Alma, Reformpädagogin und Schriftstellerin, widmete dem Garten ihrer Kindheit ein Buch. Ein Drittel dieses Gartens konnte als Naturdenkmal erhalten werden. Wir erzählen Ihnen die Geschichte dieser Familie und führen sie in „Alma`s Paradies“.

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Auf den Spuren von Wolfgang Borchert

Ein literarischer Spaziergang

Foto: Christian Kühl

Treff:  Tarpenbekstraße 82 (Geburtshaus)

Dauer ca. 2 Std.

Auch für Schulklassen ab Jahrgang 9 nach Absprache buchbar, Dauer: 1,5 Std./ € 3,-

Der in Eppendorf geborene und aufgewachsene Schriftsteller ist eine der wichtigsten Stimmen der Nachkriegszeit. Auch über 60 Jahre nach seinem Tod sind seine Werke erschreckend aktuell. Der Rundgang führt zu Orten, die bekannte und auch unbekannte Seiten des „poetischen Schwärmers“, des Schauspielers und des Kabarettisten zeigen. In seinen literarischen Arbeiten sind diese Orte auf verschiedene Weise verewigt.

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Wohnstifte in Eppendorf – Zur Geschichte der Wohltätigkeit

Foto: Walther Hundt

Treff:  Stadtteilarchiv Eppendorf  – Julius-Reincke-Stieg 13a

Dauer ca. 1,5 Std.

Hamburg ist die Hauptstadt der Stiftungen. Aber warum gibt es gerade in Eppendorf so viele Wohnstifte? Diese und weitere Fragen wollen wir in einem Rundgang zur Geschichte der Stifte in Eppendorf klären. Unsere Wegstrecke ist nur kurz, aber sie führt uns an elf Einrichtungen in der Fricke- Schede- und Tarpenbekstraße vorbei.

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Unterirdischer Luftschutzbunker Tarpenbekstraße

Die „Subbühne“ – ein anderes Mahnmal für Wolfgang Borchert

Foto: Wolfgang Stiller

Treff: Tarpenbekstraße 68

Dauer: ca. 1 Std.

Bei dieser Führung lernen Sie die Geschichte des kleinen Röhrenbunkers an der Tarpenbekstraße, Ecke Thälmannplatz kennen.  Sie hören von Menschen, die hier vor den Bombenangriffen Schutz suchten und von der Installation des Bunkers als begehbares Mahnmal, das die Künstler Michael Batz und Gerd Stange im Mai 1995 geschaffen haben.

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Eppendorf und seine Parks – Geschichte und Gegenwart

Der Kellinghusenpark

Foto: Walther Hundt

Treff: Im Park vor dem Teich

Dauer: 1,5 Std.

Der Kellinghusenpark liegt auf dem Gelände eines ehemaligen Privatparks, der zuletzt der bekannten Hamburger Bürgermeisterfamilie Schröder gehörte und um 1925 in einen öffentlichen Park umgewandelt wurde. Die um 1927 erbauten Wohnhäuser der Umgebung gehörten zum Planungskonzept und sollten neuen Wohnraum schaffen, aber auch die 20.000 qm große Grünfläche vor dem Verkehrslärm der Eppendorfer Landstraße abschirmen. Der Rundgang geht auf die Geschichte und Gegenwart dieses historischen Geländes und den politischen Werdegang der früheren Besitzer ein.

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Eppendorf – Wie aus dem Dorf ein Stadtteil wurde

Eppendorf um 1810

Treff: St. Johanniskirche, Ludolfstraße 66

Dauer: ca. 2,5 Stunden

Entlang einer der ältesten Wege Eppendorfs befinden sich zahlreiche Spuren der Vergangenheit. Auf diesem Rundgang suchen wir diese historischen Plätze auf und zeigen, wie sich die Straße zur Lebensader des Stadtteils entwickelt hat.

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Die Hoheluftchaussee  – Ackerland, Villenviertel, Einkaufsstraße

Foto: Walther Hundt

Treff: Hoheluftchaussee/Ecke Martinistraße

Eine Kooperation mit der Galerie Morgenland/Geschichtswerkstatt Eimsbüttel

Dauer ca. 2,5 Std.

Ältere Eppendorfer erzählen immer gerne von der schönen Hoheluftchaussee, auf der sie früher an der Hand der Eltern bummeln gingen. Hier gab es große beleuchtete Schaufenster, mehrere Kinos, große Gaststätten, Vergnügungslokale und den Viktoriasportplatz, auf dem nicht nur Fußballspiele stattfanden. Wir laden Sie ein, mit uns die wechselvolle Geschichte dieser Straße zu erkunden.

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Ehemaliges jüdisches Leben um den Eppendorfer Baum

Postkarte Eppendorfer Baum

 

Treff:  U-Bahn Eppendorfer Baum

Dauer ca. 2 Std.

Auf den ersten Blick findet man in Eppendorf kaum Spuren jüdischen Lebens. Schaut man aber genauer hin, erkennt man viele Häuser, erbaut von jüdischen Architekten, sieht Stolpersteine auf den Gehwegen oder fragt sich, wer Marie Jonas oder Gustav Leo war. Nach Eppendorf sind Anfang des 20. Jahrhunderts viele junge liberale jüdische Familien  gezogen, die hier ihre Spuren hinterlassen haben. Mit diesem Rundgang wollen wir Ihnen die ehemaligen Nachbarn, die während des Nationalsozialismus verfolgt und ermordet wurden, näher bringen

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Eppendorf und seine Parks – Geschichte und Gegenwart

Der Hayns Park

Foto: Walther Hundt

Treff: Eppendorfer Landstraße 164 (vor dem Wohnblock)

Dauer: 1,5 Std.

Der Rundgang führt durch einen der schönsten Parks in Eppendorf, der eine lange Vorgeschichte hat. Der heutige Namensgeber, der Hamburger Bürgermeister Max Theodor Hayn (1809 – 1888), nutzte ihn als Landsitz und trank mit seiner Familie im noch heute bestehenden Pavillon Kaffee. Oberbaudirektor Fritz Schumacher sorgte dafür, dass der Park 1931 der Öffentlichkeit übergeben werden konnte.

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Eppendorf und seine Parks – Geschichte und Gegenwart

Der Eppendorfer Park

Foto: Walther Hundt

Treff: Curschmannstraße 39

Dauer: 1,5 Std.

Um 1880 hat die Stadt weite Teile der früher landwirtschaftlich genutzten Ländereien von den Eppendorfer Bauern aufgekauft, um u.a. das Eppendorfer Krankenhaus, das heutige Universitätsklinikum Eppendorf, zu errichten. Im Zuge dieser städtischen Planung ist auch der Eppendorfer Park als Grünfläche vor den Toren des Krankenhauses geplant, angelegt und im Jahre 1890 eingeweiht worden.  Auf unserem Rundgang durch den Park steht die damalige Hamburger Stadtplanung im Mittelpunkt. Wir beschäftigen uns auch mit der Nutzung des Parks in der Nachkriegszeit und Gegenwart.

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